Huawei Band Pro 3 Test – eigenes GPS und sehr gutes AMOLED-Display für wenig Geld

Der Hauptaugenmerk beim neuen Huawei Band Pro 3 lag beim Hersteller offenbar auf dem Display und der Darstellung. Neben einigen anderen Verbesserungen wurde vor allem das farbige AMOLED-Display eingebaut. In meinem Test schaue ich mir die Features und Messgenauigkeit des Fitness-Tracker genau an.

Huawei Band 3 Pro
Das Huawei Band 3 Pro

Gleich ins Auge fällt beim neuen Huawei Band Pro 3 das veränderte Display. Im Vergleich zum Vorgängermodell – Band 2 Pro – wurde jetzt ein farbiges Display mit AMOLED-Technologie verbaut. Außerdem wurde das Display etwas vergrößert und liegt jetzt bei von mir gemessenen 21,6 mm x 10,8 mm. Mit einer Auflösung von 120 x 240 Pixel bekommt man eine glasklare Darstellung – auch bei heller Sonneneinstrahlung.

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Die sehr hellen und kontrastreichen AMOLED-Displays sind einfach immer überzeugend. Das man das bei einem 60 € Tracker eingebaut hat, das hat mich schon sehr gefreut.
Das neue Display liefert glasklare, farbige Anzeigen auch bei Sonnenlicht

Beim neuen Farbdisplay lassen sich nun die Informationen auch während des Trainings einfach besser ablesen. Farbdisplays sind einfach angenehmer. Gerade vor dem tiefen Schwarz fallen die Informationen der Messungen damit direkt ins Auge. Durch den hohen Kontrast ist auch bei einer direkten Sonneneinstrahlung alles recht gut ablesbar.

Rein optisch wurde auch die Umrandung etwas geändert. Während beim Band 2 Pro noch silberne Seiten vorhanden waren, wurde das beim Huawei Band Pro 3 nun weggelassen. Es ist komplett schwarz. Dafür ist es etwas dünner geworden.

Das Armband ist verbesserungswürdig

Was mir im Test gleich nicht besonders gut gefallen hatte war das Armband des neuen Fitness-Trackers. Zwar ist es im Vergleich zum Vorgängermodell nun etwas schmaler, trägt sich aber damit nicht mehr ganz so angenehm. Es schneidet doch beim Tragen etwas ein. Nicht optimal gelöst meiner Meinung nach. Natürlich kann man das Armband wechseln, da es genug Austausch-Armbänder gibt, aber eigentlich sollte der auch das Standard-Armband sehr angenehm auf der Haut liegen.

Die Ersatz-Armbänder kommen auch nur von Drittanbietern. Denn der Hersteller Huawei bietet keine eigenen Bänder an.

Lokalisierung gelungen?

Obwohl wir uns hier schon in einem recht hohen Preisbereich bewegen, bekommen es chinesische Hersteller einfach nicht hin die Lokalisierung in einwandfreiem Deutsch zu machen. Zumindest viele nicht. Denn auch bei diesem Fitness-Armband von Huawei gibt es teilweise sehr merkwürdige Übersetzungen. Ein Beispiel gefällig:

  • Watchfaces (darunter sind die verschiedenen Screens und Designmöglichkeiten auf dem Tracker gemein): ins Deutsche übersetzt mit „Gesichter“ (siehe Foto unten)
Die Lokalisierung ist trotz dieses kleinen Fehlers gut.

Dazu kommen noch ein paar andere schwerer verständliche Übersetzungen. Für ein Unternehmen dieser Größenordnung tatsächlich kein Ruhmesblatt.

Besonders genervt hat mich aber das keine mehrsprachige Bedienungsanleitung dabei war. Nur eine chinesische Kurzanleitung. Super. Auch beim Start sind nur chinesische Schriftzeichen zu sehen. Erst wenn man die Huawei Health App koppelt wird alles auf Deutsch angezeigt. Für Erstkäufer nicht optimal.

Die Bedienungsanleitung war nur in chinesisch dabei.

Display und Touchscreen im Test

Sehr gut reagiert der Touchscreen auf Wischbewegungen. Mit einem Wischen wechselt man zwischen den verschiedenen Anzeigen auf dem Display. Wie der Vorgänger kann man durch ein Drehen des Handgelenks die Ansicht umschalten. Allerdings fand ich das schon immer etwas mühsam. Auch beim Huawei Band 2 Pro.

Optimal ist die Anzeige auf dem Amoled-Display. Auch bei heller Sonneneinstrahlung lässt sich das Farbdisplay sehr gut ablesen. Das liegt an der AMOLED Technologie. Die einfach deutlich heller ist und klarer als bei einem OLED-Display.

Der Touchscreen reagiert sehr schnell aufwischen und tippen. Auch die Größe von 0.95 Zoll mit einer Auflösung von 240 x 120 Pixel sorgt für eine glasklare Darstellung. Hier gibt es von mir überhaupt nichts zu beanstanden und ein sehr gutes Testergebnis für das Display.

Technische Daten im Überblick

  • Display: 0.95 Zoll Display mit einer Auflösung von 240 x 120 Pixel
  • Display-Technologie: AMOLED Farbdisplay mit Touchscreen
  • Kompatibilität mit iPhones: aufwärts kompatibel ab iOS 8.0
  • Kompatibilität mit Android-Smartphones: aufwärts kompatibel ab Android 4.4
  • Schnittstellen zum Smartphone: Bluetooth 4.2
  • weitere Schnittstellen: Mikro-USB Port zum Aufladen und GPS
  • Herzfrequenzmessung: optischer Pulssensor im Armband vorhanden
  • wichtigste Funktionen:
    • Herzfrequenzmessung am Handgelenk,
    • Schrittzähler mit Distanzmessung über GPS,
    • aktive Minuten und Aufzeichnung diverser Sportarten,
    • Schlafmonitoring
    • weitere Funktionen: Benachrichtigungsfunktionen für iOS und Android Smartphones mit Anrufen, SMS und App-Benachrichtigungen. Kamerasteuerung bei iOS und Android Smartphones möglich. Kalenderfunktion mit Benachrichtigung
  • Akku Li-Ion Akku mit 100 mAh Kapazität
  • Akkulaufzeit bis zu 14 Tage
  • Material Silikonarmband und Edelstahl beim Tracker
  • Abmessungen des Trackers: 45 x 19 x 11 mm
  • Breite des Armband 16,5 mm
  • Länge des Armbands wahlweise 9.2 cm/12 cm
  • Gewicht 27 g
  • besondere Merkmale wasserdicht bis 50 m
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Huawei Health App – gut und einfach gehalten

Die Huawei Health App ist sowohl im Alltag, als auch im Sport sehr gut zu gebrauchen. Sie bietet nicht ganz so viele Funktionen wie Fitbit oder Garmin, ist dafür aber sehr übersichtlich und einfach zu bedienen. Der Fitness-Tacker von Huawei lässt sich erst nutzen wenn er mit der App gekoppelt worden ist. Zur Einrichtung ist das notwendig. Für die Einrichtung benötigt man einen Account bei Huawei. E-Mail-Adresse und Passwort reichen aus.

Schrittzähler mit Grundfunktionen

Der Schrittzähler gehört bei Fitness-Armbändern zu den absoluten Grundfunktionen. Dazu gehört eine Distanzmessung der zurückgelegten Wegstrecken am Tag und natürlich eine Schätzung des Kalorienverbrauchs. Dadurch das dem Huawei Band 3 Pro ein eigenes GPS-Modul eingebaut ist, sind die Daten für die zurückgelegte Strecke natürlich optimal. Die Genauigkeit ist hier einfach sehr hoch. Ein riesiger Vorteil von Fitness-Armbändern mit eigenem GPS.

Die Startseite der Huawei Health App gibt eine gute Übersicht der Aktivitätsdaten

Auch beim Training muss man das Gerät so nicht unbedingt mit dem Smartphone koppeln, um genaue Wegstrecken und Zwischenzeiten zu bekommen. Das ist bei günstigen Trackern absolute Voraussetzung. Die Genauigkeit des Schrittzähler ist bei Huawei sehr gut. Das Ergebnis bei meinem eigenen Schritte-Test siehst Du in folgender Tabelle.

Der 300-Schritte Test mit dem Huawei Band

DurchgangIST-Schritte
(tatsächliche Schritte)
SOLL-Schritte
(gezählte Schritte
des Schrittzählers)
Abweichung
absolut
Intervall 1300301+1 Schritte
Intervall 2300302+ 2 Schritte
Intervall 3300299- 1 Schritte

Der Kalorienverbrauch kann natürlich immer nur eine Schätzung sein. Zusammen mit einer permanenten Pulsmessung und genauen, zurückgelegten Strecken über GPS sind die Daten allerdings sehr gut geschätzt. Besser geht es wahrscheinlich nicht. Denn der individuelle Kalorienverbrauch ist bei jedem Menschen tatsächlich etwas unterschiedlich.

Das Huawei Band 3 Pro beim Sport

Aber wie gut ist der Fitness-Tracker eigentlich für Freizeitsportler geeignet? Optimal ist natürlich das integrierte GPS-Modul. Mit diesem lassen sich die Strecken beim Joggen, Radfahren oder auch beim Nordic Walking exakt aufzeichnen.

Trainingspläne in der App

In der App kann man sich so seine Strecke auch grafisch dargestellt ansehen zusammen mit Google Maps bekommt man hier eine genaue Übersicht seiner zurückgelegten Wege. Dazu das Durchschnittstempo, den Kalorienverbrauch und die Trainingsdauer.

In einer Übersicht auf der App kann man die Herzfrequenz während des Trainings beobachten. Während der Trainingseinheit sieht man auf der Startseite die wichtigsten Daten übersichtlich dargestellt. Natürlich kann man das auch auf dem Display des Trackers machen und kann zwischen den einzelnen Anzeigen mit einem wischen wechseln. Das ist beim Training die optimale Art um die Anzeigen zu wechseln.

Die Monatsübersicht der Schritte bei meinem Test des Fitness-Armband.
Bei vielen günstigen Modellen muss man hier auf einen Touchscreen-Button drücken und das nervt extrem, wenn man gerade läuft bei einem Puls von 160. Wischen geht einfach schneller.

GPS zieht ordentlich Strom

GPS-Modul IllustrationIm Training ist es bei eingeschaltetem GPS tatsächlich so, dass der Akku stark belastet wird. Huawei gibt 7 Stunden Akkulaufzeit an, wenn GPS während des Trainings angeschaltet ist. Das reicht natürlich für die meisten Sportler aus, aber man muss es eben nach kurzer Zeit wieder laden, wenn man häufig Laufen oder Radfahren geht. Bei meinem eigenen Test hat das Armban 6 Stunden und 39 Minuten bei eingeschaltetem GPS durchgehalten.

Workout direkt am Armband starten

Sehr gut finde ich, dass Trainingseinheiten direkt auf dem Tracker gestartet werden können. Nicht alle Sportarten, aber die wichtigsten sind dabei. Mit der App können auch Trainingspläne verwendet werden. Für Hobbysportler ist das tatsächlich eine gute Sache.

Laufende Pulsmessung während des Trainings

Während der Trainingseinheiten kann der Puls permanent gemessen werden. Dies kann man in den Einstellungen aktivieren. Eine Kopplung mit einem Brustgurt ist nicht möglich, aber die Aufzeichnung des optischen Pulssensors ist ziemlich gut.

Der Puls kann auch jederzeit manuell gemessen werden, wenn gerade keine Trainingseinheit aufgezeichnet wird.

Gerade bei Ausdauersportarten sind die Pulsdaten absolut ausreichend für Hobbysportler und ambitionierte Freizeitsportler. Für Profis sollte es dann doch ein guter Brustgurt und eine hochwertige Sportuhr sein, um exakte Messungen zu bekommen. Für den Freizeitbereich sind aber Abweichungen von wenigen Schlägen pro Minute meiner Meinung nach kein Problem. Auch wenn das so mancher 5 km „Schleicher“ natürlich jetzt wieder anders sieht.

Eine echte Schwimmuhr für ernsthaftes Training beim Schwimmen

Illustration Schwimmtracker

Nein ich übertreibe nicht: das Huawei Band 3 Pro kann tatsächlich als (fast) vollwertige Schwimmuhr eingesetzt hatten. Im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen (auch deutlich teurere) kann das Gerät nicht nur den Schwimmstil erkennen (Brust schwimmen, kraulen usw.), sondern auch Verbesserungsvorschläge zur Schwimmtechnik machen. Auch wenn das vielleicht eine Spielerei sein mag, spätestens wenn man den SWOLF-Wert an einem Tracker messen kann, dann weiß man das man es mit einem echten Schwimmtracker zu tun hat.

Bahnen zählen und Wenden

Schwimmen Fitness tracker IllustrationNatürlich kann das Band auch Deine Bahnen zählen und die Anzahl der Wenden. Meine Meinung zu den Schwimmfunktionen: ich habe in diesem Preisbereich noch keinen einzigen günstigen Fitness-Tracker gesehen oder getestet, der tatsächlich diesen Funktionsumfang im Schwimmbad hat. Die meisten sind zwar bedingt wasserdicht, können aber ansonsten wenig bis nichts im Becken.

Die einzige Einschränkung zu einer Schwimmuhr: die Pulsmessung wird während des Trainings im Wasser ausgeschaltet. Der optische Pulssensor ist nicht in der Lage sinnvolle Daten zu liefern, wenn während des Trainings Wasser zwischen Sensor und Haut kommt. Dafür braucht man sehr viel teurere Technologien. Wer allerdings darauf verzichten kann, der bekommt hier eine fast vollwertige Schwimmuhr. Nicht schlecht für 60 € würde ich meinen.

Für passionierte Hobbyschwimmer, die auf eine Pulsmessung während des Trainings verzichten können, ist somit das Huawei Band 3 Pro die günstigste und beste Alternative für einen echten Schwimmtracker.

 

Wasserdicht bis 5 ATM

Mit den Angaben zur Wasserdichtigkeit von Fitness-Armbändern ist das so eine Sache. Dazu habe ich in einem Artikel auch schon Stellung bezogen. Für Laien ist es kaum verständlich, was die Angaben wirklich meinen. Bei dieser Fitness-Armband kann man zwar schwimmen gehen, aber Sprünge von einem 5 oder 10 m Turm sollte man lieber lassen. Denn wird der Wasserdruck zu groß. Hierfür braucht man spezielle Taucheruhren, die man nicht in dieser Preisklasse bekommt. Aber zum normalen Schwimmen, Duschen und Geschirrspülen ist er natürlich geeignet.

Zum Tauchen definitiv nicht!

Wie sieht es mit Deiner Schlafqualität aus?

Viele kaufen sich Fitness-Tracker tatsächlich um ihren Schlaf zu überwachen. Hat zwar mit Fitness nicht viel zu tun, ist aber ein sehr beliebtes Feature bei den Armbändern. Jedes Gerät, das über die Minimum-Ausstattung als Schrittzähler hinausgeht, beherrscht das. Allerdings sind natürlich die Aufzeichnungen und Meßqualitäten unterschiedlich.

Huawei TruSleep kann auch ausgeschaltet werden.

Im Prinzip überwacht der Tracker die Bewegungen im Schlaf und Deinen Puls. Daraus können sehr genaue Rückschlüsse auf die Schlafphasen und damit die Schlafqualität gezogen werden. Deshalb sind Geräte mit optischen Pulssensor einfach viel besser bei der Aufzeichnung der Schlafqualität mit den Schlafphasen.

Die Übersicht der Schlafdaten in der Huawei Health App

Schwer zu testen

Allerdings ist diese Funktion natürlich sehr schwer zu testen. Denn wie sollte man das tun? Natürlich kann in einem Schlaflabor getestet werden, aber das geht leider über meine Möglichkeiten hinaus.

Schlafphasen

Das Huawei Band 3 Pro kann die verschiedenen Schlafphasen erkennen und aufzeichnen. Allerdings empfehle ich Dir dafür die Pulsmessung permanent zu schalten. Dann sind die Daten definitiv viel besser. Auch wenn ich mir einen Fitness-Tracker für mein Training kaufe und um meinen Puls im Alltag zu überwachen, so habe ich die Funktion des Schlafmonitoring inzwischen lieben gelernt. Denn über längere Zeitraume lässt sich tatsächlich ein guter Einblick in die persönlichen Schlafgewohnheiten und Verbesserungsmöglichkeiten machen.

Anzeige der Länge der Schlafphasen in der Nacht mit Empfehlungen

Eine Besonderheit der Schlafüberwachung beim Huawei Fitness-Armband ist die Kooperation mit der Harvard Medical School. In der App bekommt man mehr als 200 Lösungsvorschläge, um seinen Schlaf zu verbessern. Dabei sind insbesondere die sechs häufigsten Schlafprobleme in die Messung aufgenommen und können analysiert werden.

Sehr gut ist auch die Erkennung des so wichtigen REM-Schlafs durch das Armband. Das können nicht alle Tracker und es ist ein echtes Kaufargument. Viele können nur die Tiefschlafphase erkennen, was nicht gleichbedeutend mit dem REM-Schlafphase ist

Analysemöglichkeiten der Schlafqualität

Gerade wenn man die Einschlafzeit, die Länge der Tiefschlafphase und der REM-Phase sich anschaut über einen längeren Zeitraum, dann findet man hier oft einen interessanten Zusammenhang. Denn bei mir ist es so: gehe ich auch nur eine halbe Stunde vor Mitternacht schlafen, dann verlängert sich meine Tiefschlafphase und REM-Phase ganz erheblich. Das trägt natürlich zu meiner Fitness und meinem Wohlbefinden am nächsten Tag bei. Gehe ich erst nach Mitternacht ins Bett, dann ist mein Schlaf nicht so erholsam und die Tiefschlafphase deutlich kürzer.

Benachrichtigungsfunktionen beim Huawei Band 3 Pro

Natürlich kann das Fitness-Armband eingehende SMS, App-Nachrichten und Anrufe auf das Armband weiterleiten. Diese Funktion muss man bei Android unter Sicherheitsfeatures freischalten. Viele schlechte Bewertungen für alle Fitness-Tracker resultieren aus dieser Unwissenheit. Denn standardmäßig blockieren die Betriebssysteme der Smartphones die Weiterleitung auf externe Geräte.

Welche App dich benachrichtigen darf, kann in der Huawei App eingestellt werden. Ich stelle immer Facebook aus, weil einfach zu viele Nachrichten von daher kommen.

Kein Fehler vom Tracker, sondern eben von der Bedienung. Hier einfach in den Einstellungen des Smartphones das Gerät freischalten und schon werden alle App-Benachrichtigungen, Telefonanrufe und SMS weitergeleitet. Auch die Termine im Kalender können so auf dem Armband mit einer Erinnerung angezeigt werden.

Beim Huawei kann man dann auch die Nachricht selber anschauen, indem man über den Touchscreen wischt. Telefonanrufe werden mit Kontaktdaten aus Deinem Telefonbuch auf dem Display angezeigt. Natürlich kann man auch den Anruf annehmen oder ablehnen.

Der Akku im Test

Die Akkulaufzeit wird vom Hersteller mit bis zu 12 Tagen angegeben. Bei eingeschaltetem GPS während der Trainingseinheiten ist die Akkulaufzeit bis zu 7 Stunden, so Huawei. Wie bei jedem Tracker variiert die Akkulaufzeit immer auch nach dem eigenen Nutzungsverhalten. Wer ständig auf dem Display rumspielt und laufend synchronisiert, der hat natürlich ein paar Stunden weniger. Ich kam im Test auf 11 Tage Laufzeit, was absolut im oberen Bereich ist.

Aber trotzdem ist die Akkulaufzeit für einen 60 € Tracker hervorragend mit dieser Ausstattung. Die meisten halten nur 5-7 Tage durch und dann müssen sie wieder geladen werden. Am USB-Ladegerät angeschlossen braucht der Akku übrigens gerade einmal 100 Minuten um komplett aufgeladen zu werden.

Preis-Leistungs-Verhältnis

Hier sind wir beim stärksten Argument für das Band 3 Pro von Huawei. Denn den Tracker bekommt man für weniger als 60 € im Handel. Das ist geradezu lächerlich für ein Modell mit eingebautem GPS und vollwertiger Schwimmuhr. Könnte man hier eine bessere Testnote als 1,0 vergeben, dann würde ich es tun. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist überragend.

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Mein Fazit

Mit dem Huawei Band 3 Pro bekommt man einen günstigen und in dieser Preisklasse überragend guten Fitness-Tracker. Denn ein eingebautes GPS ist für Läufer und Radfahrer ideal. Das bekommt man ansonsten erst deutlich über 100 €. Dazu kommen eine fast vollwertige Schwimmuhr. Eine Messung des Swolf-Wert in dieser Preiskategorie bis 100 € ist mir noch gar nicht untergekommen. Auch das hochwertige AMOLED-Display und die sehr genaue, permanente Pulsmessung überzeugt.

Für mich ist das Huawei Band 3 Pro in diesem Preisbereich definitiv der beste Fitness-Tracker auf dem Markt. Bei der App sollte Huawei noch sich etwas von Fitbit abschauen und dann würde man ganz vorne mitspielen.

Wer also Wert auf sehr gute Messdaten, sehr gute Funktionen und weniger auf Imagepflege legt, der sollte bei diesem Fitness-Armband zugreifen. Ich habe für mein Testmodell gerade einmal 57 € gezahlt. Nicht schlecht bei diesen Funktionen würde ich sagen.

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